Hotel Alder Toskana - Spa Resorts

Wussten Sie dass, ...

Von Göttern, Geistern und den Pantoffeln des Sultans

DIE ZYPRESSE

Die Zypresse ist das Symbol schlechthin für die Landschaft der Toskana. Zypressen können männlich oder weiblich sein. Seit jeher kommt der Zypresse im Mittelmeerraum große Bedeutung zu. Besonders im Totenkult spielte die Zypresse eine wichtige Rolle, da man dachte, dass der Geist der Zypresse den Geist des Verstorbenen beruhigen und trösten könne. Eine chinesische Legende erzählt sogar, dass man über das Wasser gehen kann, wenn man sich das Harz der Zypresse auf die Fußsohlen reibt.

PECORINO... MIT HONIG

Der Pecorino ist eine der ältesten Käsesorten. Besonders der Pecorino aus Pienza ist für seinen hervorragenden Geschmack berühmt. Die unzähligen Variationen des Käses werden von lokalen Feinschmeckern besonders gern mit Honig oder Marmelade verkostet. Diese Tradition gibt es in der Toskana bereits seit 1719, als in Siena bei einem Karnevalsbankett Käse zusammen mit Konfitüre serviert wurde.

RICCIARELLI & BABBUCCE ORIENTALI

Die Ricciarelli sind ein beliebtes Mandelteiggebäck mit dem typischen Geschmack orientalischer Gewürze. Einer Legende nach soll sie der aus Siena stammende Ricchiardetto della Gherardesca aus dem Orient mitgebracht haben. Ihre gekringelte Form soll ihn an die Pantoffeln der Sultane erinnert haben - daher der Name „babbucce orientali“.

DIE VIA FRANCIGENA

Bagno Vignoni und Cassia liegen auf dem Weg der Via Francigena, eine der wichtigsten europäischen Straßen des Mittelalters. Über die Via Francigena fand ein reger kultureller und sprachlicher Austausch mit der christlichen Welt des Ostens statt. Noch heute gibt es Überreste dieser Straße, durch die europäische Kulturen wirtschafltich, kulturell und künstlerisch verbunden waren. 1994 wurde die Via Fracigena zum Europäischen Weltkulturerbe erklärt.

AUF DEN SPUREN DES TOSKANISCHEN OLIVENÖLS

Die Toskana ist verständlicherweise stolz auf ihr hervorragendes Olivenöl. Immerhin wurde hier das erste Olivenöl Italiens produziert. Der Olivenbaum, eine ursprünglich asiatische Pflanze aus den Hochebenen des Irans, Syriens und Palästinas verbreitete sich etwa vor 5000 Jahren im gesamten mediterranen Raum. Dank der Etrusker kannte man den Olivenbaum in Italien bereits im 6. Jahrhundert vor Christus als wertvolle Pflanze, die den Göttern zur Verehrung dargeboten wurden. Nach dem Fall des Römischen Reichs wurde der Olivenanbau in der Toskana fast völlig vernachlässigt, einzig den Mönchen ist das Überleben der Tradition zu verdanken. Langsam, und dank der Unterstützung der Medici, entwickelte sich der Olivenanbau seit der Zeit von Lorenzo il Magnifico zu einer der wichtigsten Ressourcen der Region.
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